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Wenn der Körper noch im Winter ist, aber sich dein Inneres schon nach Frühling sehnt?


Kennst du das auch? Diese Tage im Winter, an denen es einfach nicht richtig hell wird?

Egal wie spät es ist, egal wie lange man schon wach ist – alles fühlt sich irgendwie grau an.

Und selbst wenn man genug geschlafen hat, könnte man sich einfach wieder hinlegen.


Oder? So geht es doch gerade vielen?


Im Januar ist das für mich vollkommen in Ordnung. Da fühlt es sich fast noch logisch an. Winter halt. Rückzug. Ruhe. Aber im Februar ist es einfach komisch.


Irgendwie ist man immer noch müde - nur eben nicht mehr so leer. Irgendwas verändert sich langsam.

Ich merke das gerade sehr bei mir. Der Körper will einfach noch nicht so richtig und hat einfach wenig Bock auf mega krasse Workouts.

Was er will? Mehr schlafen. Mehr Pause. Und trotzdem ist da dieses innere Gefühl - bald sieht es wieder anders aus. So ein bald wird es wieder leichter werden.


Nicht jetzt. Aber bald.


Ich sag`s euch - der Februar fühlt sich für mich immer wie ein Dazwischen an. Noch kein Frühling. Aber auch kein richtiger Winter mehr. Etwas dazwischen halt. Irgendwas wie ein ganz leises Schleichen das in Schritte übergeht.


Man bekommt auch wieder Lust, sich zu bewegen – für mich am besten ohne Plan, Ziel oder Disziplin. Im Moment möchte er eher so ein bisschen dehnen, atmen, sanfte Kraftübungen - nichts Wildes auf jeden Fall.


Und kennst du dass, wenn dann so eine Stimme im Kopf auftaucht vonwegen: Jetzt müsstest du doch langsam wieder in die Gänge kommen. Andere sind bestimmt schon viel weiter.


Aber jetzt mal ganz ehrlich? Mein Körper macht da nicht mit. Hat er keine Lust drauf. Brauche ich auch nicht versuchen- vielleicht geht es dir ja auch so? Es ist auf jeden Fall kein Fehler.


Ich glaube, wir unterschätzen diese Übergangszeiten total. Wir wollen entweder ganz im Rückzug sein oder ganz im Aufbruch. Aber der Körper liebt dieses Dazwischen. Er tastet sich langsam vor. Er prüft, ob es sicher ist, wieder mehr Energie freizugeben oder doch noch nicht - man weiß ja nie ob der Winter doch nochmal zurückkommt.


Und genau so fühlt sich der Februar für mich an. Wie ein Testen. Wie ein vorsichtiges Öffnen.

Bewegung darf jetzt anders sein. Nicht pushend. Nicht motivierend im klassischen Sinn. Sondern eher wie eine Begleitung.


Nicht: Ich muss mich bewegen, damit ich wieder funktioniere. Sondern: Ich bewege mich, um bei mir zu bleiben. Manchmal reicht ein kurzer Moment. Ein paar Atemzüge. Ein langsamer Flow ohne Anspruch. Ein Innehalten.

Und manchmal reicht es auch einfach zu wissen: Es bleibt nicht für immer so.


Der Frühling kommt. Nicht plötzlich. Nicht spektakulär. Aber er kommt.

Mit mehr Licht. Mit mehr Weite im Körper. Mit Tagen, an denen man wieder ein kleines bisschen mehr Lust spürt.



Und bis dahin darfst du langsam sein. Zögerlich. Müde. Und trotzdem auf dem Weg.



Und wenn du merkst, dass du tiefer eintauchen möchtest – mehr bei dir ankommen, dich regulieren, durchatmen – dann darfst du hier schauen.


Der Februar ist kein Monat, um alles zu ändern. Er ist ein Monat, um Vertrauen zu fassen. In den Körper. In den eigenen Rhythmus. Und darin, dass wieder eine andere Zeit kommt.

Deine Franzi 🤍

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